Igniculus-in-Arden

Igniculus-in-Arden, 27. Mai 2014

Im Gespräch mit Königin Mab einigt man sich darauf, dass Barden wichtig sein werden, um das Turnier überregional bekannt zu machen. Die Igniculi werden also für die Barden sorgen, während ihre Majestät außerhalb des Dorfes den Turnierplatz vorbereiten lassen will. Es gefällt den Magiern zwar nicht, die zu recht gefürchtete Mab den Umgang mit den Einheimischen erledigen zu lassen, da diese schon unter normalen Umständen mit sehr harter Hand regiert und die Menschen die Feen am liebsten los wären. Für eine so wichtige Angelegenheit wie das Turnier wird die Winterkönigin höchstwahrscheinlich eher noch härter vorgehen, aber das können die Gefährten dummerweise nicht wirklich ändern. Gudrid spricht das Thema vorsichtig an, kann sich aber nicht sicher sein, ob sie damit nicht alles noch mehr verschlimmert, oder ob Königin Mab sich von ihren Argumenten für eine moderate Vorgehensweise vielleicht doch hat überzeugen lassen.

Constantia spricht noch einmal mit der Fee, die sich ihr bereits schon einmal als Zofe angeboten hat, und bekommt nun doch ein wenig mehr über Sebastians Abneigung ihr – oder besser Morgana – gegenüber heraus. Und zwar trug der Feenritter, das war den Igniculi bereits aufgefallen, an einer Hand einen schwarzen Handschuh, den er auch in Mabs Thronsaal nicht ablegte. Nun erzählt die junge Winterfee, Morgana (wobei sie Constantia direkt anspricht, weil sie diese ja für die berüchtigte Maga hält) habe Sebastian einst die Hand bis auf die Knochen verbrannt oder verätzt oder etwas in der Art, weswegen er schreckliche Schmerzen leide und immer jenen Handschuh trüge. Anfangs habe er Morgana auch durchaus gemocht, sie ihn aber nicht, ehe seine Zuneigung wegen dieses Vorfalls in Hass umschlug. Die Igniculi reimen sich das so zusammen, dass Sebastian sich wohl vermutlich in Morgana verliebt hatte und sie – vielleicht sogar durchaus harmlos – zu berühren versuchte, woraufhin sie ihn auf diese grausame Art bestrafte.

Constantia macht sich auf die Suche nach Sebastian, um mit ihm zu reden und den Versuch einer Erklärung zu unternehmen: Dass sie nicht Morgana sei und ihm nichts Böses wolle. Doch als sie den Feenritter im Burghof findet, wirkt dieser derart wütend und angespannt, ganz ohne sie überhaupt bereits zu Gesicht bekommen zu haben, dass die Flambeau den Kontaktversuch doch lieber unterlässt. Stattdessen sucht sie die junge Fee nochmals auf und bietet ihr an, tatsächlich ihre Zofe zu werden, auch außerhalb von Mabs Reich, falls sie dies wolle. Allerdings, erklärt Constantia, würden sie weit in den Süden reisen, noch deutlich weiter als die Grenze zu Kaledonien. Aber auch dies scheint die Fee nicht zu stören, sondern sie nimmt begeistert an.

Da alles Wichtige inzwischen besprochen ist, machen die Igniculi sich kurze Zeit später wieder auf den Heimweg, bis zu den Grenzen ihres Reiches begleitet von Königin Mab höchstselbst. Am Burgtor treffen sie nochmals auf Sebastian, der Constantia offen droht. “Irgendwann wirst du nicht mehr unter Mabs Schutz stehen. Irgendwann wird sie deiner überdrüssig, und dann… dann werde ich da sein!” Seine Verbitterung ist derart offensichtlich, dass die Maga nun doch versucht, ihm zu erklären, dass sie nicht Morgana sei. Doch das will der Feenritter gar nicht hören, sondern wendet sich mit einem wütenden “Das ist doch nur wieder eines deiner Spielchen!” ab und stapft davon.

Nachdem die Gruppe das Feenreich verlassen hat, macht sie in dem Dorf, wo nächstes Jahr das Turnier stattfinden soll, gar nicht mehr groß Halt, sondern reist gleich in Richtung Heimat weiter. Sehr wohl Station jedoch machen die Igniculi in dem Grenzbund Porta Caledonia, wo sich seit ihrem Zwischenhalt auf der Hinreise nicht sonderlich viel verändert hat. Die meisten Magier sind noch immer im Kampf gegen die Diedne unterwegs, und der einzige Verbliebene ist noch immer der alte Ex Misc namens Duncan. Dieser ist auch noch immer genauso misstrauisch den Igniculi gegenüber wie zuvor und lädt sie nicht in die Bundaura ein, was vermutlich auch daran liegt, dass Constantia innerhalb der Bundmauern noch immer von dem kleinen blauen Ball aus Perdo-Ignem verfolgt wird.

Dennoch wiederholt Principa Gudrid das Angebot zum Austausch von Schriftrollen und Büchern, was Duncan für den Rest seines Bundes unter Vorbehalt gerne annimmt (er kann eben selbst diese Entscheidung nicht treffen) und erklärt, sobald sein eigener Princeps zurückkehre, werde er ihn darüber informieren und dieser dann einen Boten nach Igniculus-in-Arden schicken.
Außerdem untersuchen die Igniculi, soweit ihnen das mit ihren hier begrenzten Mitteln möglich ist, nochmals das Relief von Morgana und Merlin, finden aber nichts weiter darüber heraus.

Anders steht es mit der Bibliothek, in der beim letzten Besuch der Torbogen so heiß zu glühen begann, als Constantia sich ihm näherte. Dieses Mal geht Gudrid sich mit Duncans Erlaubnis die Bibliothek alleine ansehen, so dass sie den Raum tatsächlich unbehelligt betreten kann. Die Bücherregale enthalten nichts Besonderes, auch sind in den Wänden keine Geheimtüren oder Ähnliches zu finden, aber das Fußbodenparkett ergibt ein sehr seltsames Muster, das der Merinita auffällt. Erkennen kann die Halb-Huldra darin allerdings nichts, also zieht sie den Imaginem-Spezialisten Semper Secundus zu Rate. Und dieser wiederum kann das Muster in der Kürze der Zeit zwar auch nicht entziffern, aber er erkennt immerhin, dass es sich um ein magisches Muster handelt und weiß, dass er es analysieren könnte, wenn er eine Season mit dessen Studium verbringen würde.
Diese Zeit ist jetzt zwar nicht, aber Secundus’ Neugier ist geweckt, und er nimmt sich diesen Plan für spätere Umsetzung vor.

Ansonsten hinterlassen die Igniculi beste Grüße an die übrigen Magier von Porta Caledonia und vereinbaren baldige Kontaktaufnahme, dann machen sie sich auf die Weiterreise. Diese verläuft friedlich und ereignislos, und so langt die Gruppe gegen Ende des Sommers wieder zuhause an.

Comments

Timberwere

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.