Igniculus-in-Arden

Igniculus-in-Arden, 04. März 2014

Nach längerer Weiterreise kommen die Sodales schließlich im von Maeve benannten Ort an, einem kleinen Dorf namens Braemar (ja, die Igniculi erfinden anscheinend wirklich die Highland Games).
Der Weiler liegt idyllisch in den Highlands in der Nähe eines Flusses. Auf einem nahegelegenen Hügel befindet sich ein Gebäude, das auf den ersten Blick wie eine Turmruine aussieht.

Auf einer Wiese in der Nähe hütet ein Junge eine kleine Herde Schafe. Ihn befragen die Reisenden zuerst. Der Junge erzählt, dass er mit seinem Großvater im Dorf wohnt. Die kleine Familie lebt von der Schafzucht und vom Käse, den der Großvater herstellt. (Diesen Aufhänger nutzt Constantia sofort, um, von dem Jungen gefragt, was die Gruppe denn hier eigentlich tue, mit ‘Handel treiben’ zu reagieren. Außerdem weiß der junge Schäfer zu berichten, dass es in der Turmruine spuke.

Diese Ruine lassen die Magi jedoch zuerst Ruine sein und begeben sich hinunter ins Dorf. Dort gibt es einige Wohnhäuser und ein etwas größeres Gebäude, das sich als Taverne herausstellt. Constantia mit ihrem “Gentle Gift” geht zuerst hinein und verwickelt den Wirt in ein erstes Gespräch, fragt nach Unterkünften und Essen… und sehr unverblümt nach Feen.

Der Tavernenwirt ist nicht sehr erbaut, als kurz darauf die für ihn ziemlich unheimlich wirkenden Magier hereinkommen, beantwortet dann aber doch ihre Fragen zum Ort und seinen Bewohnern. Nur über Feen will er, bis auf die Tatsache, dass man denen besser aus dem Weg gehen sollte, nur ungern reden, verweist die Gruppe zu diesem Zweck lieber an den Dorfältesten, der sich besser mit dem “Kleinen Volk” auskenne.

Der besagte Dorfälteste wird von den Gefährten in die Taverne auf einen Umtrunk eingeladen und gibt dann relativ bereitwillig Auskunft. Dummerweise ist das, was er zu sagen hat, so gar nicht das, was die Igniculi gerne hören möchten: Er selbst und alle Dorfbewohner sind auf die Feen so überhaupt nicht gut zu sprechen. Denn hier ist Winter-Gebiet, das Reich von Königin Mab, und die ist ja nun alles andere als freundlich. Unter Mabs Herrschaft gibt es hier oben lange, harte und entbehrungsreiche Winter, heftigste Stürme und jedes Jahr etliche Opfer. Nein, auf die Feen könnte man hier liebend gerne verzichten.

Die Abneigung geht sogar so weit, dass der alte Mann auf die Frage, ob denn der Christenglaube bereits bis hier oben vorgedrungen sei, erwidert: bisher noch nicht so richtig, aber wenn dieser neue Glaube dafür sorgen könnte, dass man dadurch die Feen loswerde, dann immer her damit!

Au. Und das, wo die Igniculi mit ihrem Turnier doch das genaue Gegenteil erreichen wollen.

Trotz der Abneigung des Dorfältesten für die Feen erkundigt Gudrid sich noch nach Wegen in Mabs Reich – falls man denn so verrückt sein sollte, dieses aufsuchen zu wollen. Ein Stück hinter dem Turm auf dem Hügel liege ein Eingang, lautet die Antwort.

Überhaupt der Turm. Dort sollen die Sodales auf gar keinen Fall hingehen, hatten schon der Schäferjunge und der Wirt gewarnt und wiederholt jetzt der Dorfälteste nochmals. Dort spuke es!

Klar, dass die Magi sich den besagten Turm natürlich doch ansehen. Und so verlassen, wie alle tun, ist das Gemäuer in letzter Zeit nicht gewesen: Spuren deuten davon, dass sich zwei oder drei Leute hier getroffen haben. Eine der Spuren geht – dank Gudrids Formelspruch “Tracks of the Faerie Glow” mehr als leicht zu finden – zurück ins Dorf, wo sie in einem Haus verschwindet, das die Gefährten sich natürlich merken; die andere Spur geht vom Turm aus weiter in die Highlands hinein.

Der Turm selbst ist gar nicht die Ruine, für die er gehalten wird, sondern erstaunlich gut in Schuss. Er verfügt über ein Kuppeldach, das zwar längere Zeit nicht mehr geöffnet geworden zu sein scheint, aber dessen Mechanismus, oder besser die zugehörige irisförmige Öffnung, nach wie vor sehr gut zu sehen ist.

Neugierig betreten die Sodales den Turm.

Comments

Timberwere

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.