Igniculus-in-Arden

Igniculus-in-Arden, 02. September 2014

Die folgende Nacht verbringen die Reisenden an unterschiedlichen Orten: Knut draußen vor der Stadt, in Baumgestalt in die Erde gewurzelt, Father Geoffrey bekommt von seinem Priesterkollegen Unterkunft geboten, Cedric in der Taverne, wo er sich mit seinem Lautenspiel ein Abendessen und ein Nachtlager verdient hat, Ethelred oder Semper (wir wissen immer noch nicht, mit welchem Charakter Alion denn nun eigentlich unterwegs ist, weil Alion leider auch gestern wieder keine Zeit hatte) sind auch irgendwo untergekommen, und Evelyn wird von ihrem Ex-Schwiegervater für die Nacht aufgenommen.

Bei dem gemeinsamen Abendessen erfährt die junge Adlige weitere Gerüchte, unter anderem auch, dass der Sohn von Sir Trevan heiraten wird, und zwar – Skandal! – eine mittellose Nordländerin, eine Waise und nicht von Stand. Die Hochzeit soll anlässlich des großen Herbstmarktes gefeiert werden, der in nächster Zeit irgendwann stattfinden wird. Da Evelyn selbst, Father Geoffrey und Cedric bei den Ereignissen in Sir Trevans Burg und der Befreiung seines Sohnes (der lustigerweise bislang nie einen Namen erhalten hat) beteiligt waren und den jungen Mann daher kennen, versteht es sich eigentlich beinahe von selbst, dass die Igniculi dem Brautpaar ihre Aufwartung machen möchten.

Da stellt sich dann allerdings die Frage: Woher auf die Schnelle ein passendes Hochzeitsgeschenk nehmen?
Cedric hat es da leicht: Er kann dem Brautpaar einfach eine Ballade schreiben. Aber reicht das bereits als angemessenes Geschenk vom ganzen Bund?
Als die Igniculi ihn kennenlernten, war der junge Mann ja gerade aus Italien zurückgekehrt und hatte begeistert von den dortigen Umständen erzählt. Also bietet es sich doch an, etwas „Italienisches“ auszuwählen. Die örtlichen Kunsthandwerker allerdings sehen alle mehr als verständnislos drein, als Evelyn nach italienischen Waren fragt.

Hm. Darek und seine Leute in der Regio in der Nähe stammen doch von den Römern ab und haben die letzten Jahrhunderte in ziemlicher Isolation verbracht, sind also nicht sonderlich von der englischen Kultur “verdorben”. Vielleicht ist dort etwas zu finden, das passt.

Wie man in die Regio kommt, weiß, falls es von den Companions niemand tun sollte, mindestens Caleb, der Dieb, der in diesem Falle eine Wegbeschreibung liefern kann. So oder so sind die Igniculi kurze Zeit darauf in Richtung der versteckten Römer-Regio unterwegs, als die Aufmerksameren unter ihnen nach etwa einer Stunde plötzlich ein Geräusch hören. Aus dem Wald kommt eine seltsame Gestalt: Ein Mann, der aber eine borkig-braune Holzhaut hat und sich auch seltsam ruckartig bewegt. Das muss der seltsame Baummensch sein, den die Warwickenser erwähnt hatten!

Der Baummann bewegt sich zielstrebig auf die Gruppe zu, und sehr schnell wird klar, dass Evelyn Streona sein Ziel ist. Knut die Nordmanntanne und Cedric der Barde wollen sich dazwischen werfen, scheitern aber, weil der Baummensch trotz seines komisch staksenden Ganges einfach viel zu schnell ist. Die Männer müssen hilflos mit ansehen, wie der Kerl Evelyn erreicht – und dann zielsicher nach Kater Mikesch greift, der um die Beine der jungen Frau herumstreift.

Der Baummann nimmt den kleinen Kater zwischen seine Hände, dann stapft er unbeirrbar los. Auf Ansprache reagiert er nicht, und er ist zu stark, um ihn körperlich aufzuhalten. Also versucht Cedric es mit Musik. Er nimmt seine Laute vom Rücken und spielt ein derart einlullendes Ständchen, dass der Baummensch tatsächlich innehält und sich im Takt der Musik zu wiegen beginnt. Während der Barde unbeirrt weiterklampft, haben die anderen nun eine Chance, mit dem Katzenentführer zu reden. Dieser spricht zwar nicht, aber er nickt und schüttelt den Kopf und macht sonstige Gesten, so dass die Verständigung doch einigermaßen klappt, nachdem die Gruppe sich darauf eingestellt hat, nur Ja-Nein-Fragen zu stellen.

Folgendes kommt heraus, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge: Der Baum ist im Auftrag eines anderen unterwegs. Anders als Knut war er früher ein normaler Baum, der aber plötzlich ein Bewusstsein entwickelt hat – anscheinend wurde er mit einem Zauber zum Leben erweckt. Sein Auftraggeber hat ihn beauftragt, den Kater zu ihm zu bringen. Wirklich ganz explizit den Kater? Nein, sondern das Lebewesen, das den Ring trägt. Dabei fällt Evelyn nun auf, dass Mikesch ein Seidenband trägt, an dem ein hölzerner Ring befestigt ist – und das ist definitiv nichts, das sie ihrem Kater angezogen hat.

Weil Knuts Eichhörnchen bei der Erwähnung dieses Rings schuldbewusst blicken, werden nun die possierlichen Gesellen näher befragt. (habe ich diese Eichhörnchen überhaupt schon erwähnt? Knut der Baum hat drei “Faerie Friends”, Feeneichhörnchen, die ständig um ihn herumspringen und, wenn er sich in Baumform befindet, in seinen Ästen turnen, und wenn er ein Mensch ist, auf seinen Schultern sitzen. Die Eichhörnchen, von der Gruppe liebevoll ‘die Faeriemunks’ genannt, haben schon für jede Menge Schabernack gesorgt, aber bislang war das – bis auf die Gelegenheit, wo sie den ganzen Ärger mit der Herrin/Hüterin losgetreten haben, weil sie Gudrids Worte falsch weitergaben – eigentlich eher Fluff.) Die Eichhörnchen geben jedenfalls zu, dass sie diejenigen waren, die Mikesch das Seidenband und den Ring umgehängt haben, weil sie das “hübsch” fanden. Geklaut haben sie beides in Esmeraldas Wohnwagen, als Knut sie dort hineinschickte, nachdem er mit Cedric über das Heiraten und die Liebe gesprochen hatte. Weil Knut ja wusste, dass Menschen heiraten, um sich ein Reich zu sichern und er sich nicht vorstellen konnte, was wohl Esmeraldas Reich sei, außer ihrem Wohnwagen, hatte Knut die Faeriemunks beauftragt, sich dort drin einmal umzusehen.

Jetzt jedenfalls ist der Baummensch fest überzeugt, in Mikesch das Ziel seines Auftrags gefunden zu haben, weil der Kater ja den Ring trägt, und ist durch nichts davon abzubringen. Wie der Baum den Ring überhaupt habe finden können? Der Ring sei ein Teil von ihm, gibt er zu verstehen, indem er auf seinen Oberarm zeigt, wo ein ringförmiges Stück aus der Borke geschnitten wurde. Wie weit er denn jetzt zu seinem Auftraggeber zurückzugehen habe? Mehrere Tage, wenn nicht Wochen. Und nein, er ist nicht bereit, seine Beute herauszurücken, als die Gruppe ihm anbietet, ihn zu begleiten und den Kater für ihn zu tragen. Begleiten wollen sie ihn aber dennoch, erklären die Igniculi, denn Evelyn ist nicht bereit, ihren Kater im Stich zu lassen, selbst wenn sie dadurch die Hochzeit verpassen sollten.

Cedric hört also auf zu spielen, und die Gruppe macht sich in Begleitung des Baumes auf den Weg. Ohne Evelyn, allerdings, denn diese will zurück nach Warwick, um mit Esmeralda zu reden. Wobei nein, von ‘wollen’ kann eigentlich keine Rede sein, da sie ihren Kater nicht im Stich lassen möchte, aber die anderen überreden sie mit dem Argument, dass Cedric, obgleich wortgewandt, in Bezug auf Esmeralda der Falsche wäre, und weder Knut noch Geoffrey noch Ethelred (oder Semper, je nachdem) sind wirklich geeignet dazu. Und überdies kann Evelyn sich in Warwick ja ein Pferd nehmen und die vorausgewanderte Gruppe schnell wieder einholen. Also nimmt die junge Adlige ihren Freunden das Versprechen ab, Mikesch keinesfalls etwas zustoßen zu lassen, und eilt zurück Richtung Warwick.

Im Gespräch mit Esmeralda erfährt Evelyn, dass die junge Zigeunerin den Holzring vor einigen Monaten in Wales erhalten hat, als die Schausteller in einem bestimmten Dorf auftraten. Dort machte ihr ein wunderlicher, etwas beängstigender Mann Komplimente und schien ihr den Hof machen zu wollen. Als sie ablehnte, kam er am nächsten Tag vor der Abreise der Truppe wieder und schenkte Esmeralda den Ring mit den Worten, sie solle den tragen, damit sie etwas habe, um sich an ihn zu erinnern, und weil er so gut zu ihr passen würde. Die junge Frau war zu höflich, um abzulehnen, hat den Ring aber nie getragen, sondern in ihrem Wagen aufbewahrt. Ihn weggeworfen hat sie allerdings auch nie.

Jedenfalls wissen die Igniculi also nun genauer, was sie bislang nur vermutet hatten: dass da tatsächlich ein zauberfähiger Mensch hinter Esmeralda her ist. Evelyn hat die Gruppe schnell wieder eingeholt, und der Rest der Reise nach Wales, in das besagte Dorf, vergeht ereignislos. Der Baum-bezaubernde Magier wohnt in einer Kate ein Stück vom Dorf entfernt, und dort in der Nähe sieht man auch einen dünnen Rauchfaden aufsteigen.

Cedric beeinflusst den Baum wieder mit seinem Lautenspiel, weil die Gruppe erst einmal auskundschaften gehen möchte, was es mit dem Rauchfaden auf sich hat. Dieser kommt von einem kleinen Lagerfeuer, wo drei Männer sitzen: offensichtlich Nordmänner, davon zwei in Kriegerrüstung und einer in den Gewändern eines wohlhabenden Händlers. Die Krieger springen zwar wachsam auf, aber die Igniculi machen deutlich, dass sie keinen Ärger wollen, und tatsächlich beschwichtigt der Händler seine Leibwächter.

Nach durchaus höflicher gegenseitiger Vorstellung (“Nennt mich Harold”, sagt der Händler, auch wenn das definitiv kein Nordmann-Name ist), wird Harold befragt, was er hier tue. Man müsse seine Feinde kennen, ehe man gegen sie vorgehe, erwidert der Nordmann. Was denn die Gruppe hier tue, ist seine Gegenfrage. Relativ offen erklärt man dem Mann, dass man eigentlich nur den Kater der Gefährtin befreien wolle, den dieser Baummensch entführt habe. “Und sobald ihr die Katze habt, geht ihr?”, hakt der Nordmann nach. “Wir haben keinen Grund, länger zu bleiben”, bestätigt Father Geoffrey. “Ihr wollt also auch meine Kreise nicht stören?” “Wir wollen nur den Kater.” “Nun gut”, erwidert Harold, “das haben wir gleich.”

Er geht zu dem von Cedric noch immer bezauberten Baummenschen, zeichnet drei Runen in einem Dreieck auf dessen Handrücken, woraufhin die Pranken des wandelnden Baumes sich öffnen und Mikesch fauchend herausgehüpft kommt. Ich weiß gar nicht, ob ic einer der Companions diese Runen erkannt hat, aber ooc geht den Spielern ihre Bedeutung natürlich sofort auf. Dieser ‘Harold’ ist niemand anders als der Aschenkerl höchstpersönlich! Die Charaktere haben keinen Grund, ihr Versprechen nicht einzuhalten, sondern verabschieden sich von dem Nordmann.

“Vielleicht sieht man sich ja einmal wieder”, fällt die höflich-nichtssagende Floskel. Und der unbedarft-harmlose Knut kann nicht an sich halten. “Ja, vielleicht kommt Ihr ja einmal zu Besuch; wir leben im Wald von Arden!” (Was aus Charakter-Sicht durchaus Sinn ergibt; Knut hat ja keine Ahnung, dass er dem großen Erzfeind der Igniculi gegenübersteht)
Das wiederum lässt ‘Harolds’ Brauen in die Höhe schießen. “Oh, ich glaube sicher, dass wir uns wiedersehen werden”, gibt er noch von sich, ehe die Companions, nicht wissend, mit wem sie es da gerade zu tun hatten, den Rückzug antreten. Dass Askeladd jetzt wohl den walisischen Magier ausschalten wird, dass können die Igniculi sich zwar denken, aber da er Esmeralda entführen und bezaubern wollte, haben sie nicht so wirklich viel Mitleid mit dem Mann.

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Igniculus-in-Arden, 12. August 2014

Was eine Sommerpause bis Ende Juli werden sollte, zog sich dann doch bis Mitte August hin, aber wir wollten nicht wieder mit zwei Ausfällen spielen, sondern nach der Pause dann gleich wieder richtig einsteigen. Wobei auch in der gestrigen Sitzung Semper Secundus’ Spieler wieder fehlte, so dass wir immer noch nicht genau wissen, ob denn nun die Kräuterfrau oder der Illusionsmagier dabei sein wird. Aber, witzeln wir schon, entweder es sind nur Nichtmagier – oder falls nicht, sieht man den einen Magier, der mitreist, sowieso nie.

Es ist Frühherbst, als die Reisegruppe sich auf den Weg macht. Wie immer, ist die erste Etappe die Strecke nach Warwick, etwa drei Tagesreisen vom Bund entfernt gelegen. Am zweiten Tag überholen die Igniculi, obgleich sie zu Fuß unterwegs sind, zwei sehr gemächlich dahinrollende, bunt gestrichene Wagen, in der eine Sippe fahrenden Volkes unterwegs ist. Auf dem Kutschbock des hinteren Wagens sitzen ein älterer, knurriger Mann und dessen sehr hübsche Tochter von vielleicht siebzehn oder achtzehn Jahren, während der vordere Wagen von einem weiteren Mann gesteuert wird, der seine Ehefrau, seinen erwachsenen Sohn und zwei Jungen im Kindesalter dabei hat. Auch zwei Hunde streifen um die Wagen herum.

Cedric von Aymerstone mit seiner Schwäche für hübsche Frauen fällt die junge Zigeunerin natürlich sofort auf. Deren brummeligem Vater scheint das gar nicht zu behagen, vor allem nicht, als die junge Frau die Igniculi einlädt, sich doch dem Zug anzuschließen, weil man gemeinsam doch stets sicherer reise, aber davonjagen will er sie auch nicht, und so setzt man den Weg tatsächlich gemeinsam fort.

Bei der Mittagsrast lernen die Igniculi auch die Leute aus dem anderen Wagen kennen, und es werden Neuigkeiten, Gerüchte und Informationen ausgetauscht. Das ist natürlich die perfekte Gelegenheit, auf das Großereignis hinzuweisen, das im nächsten Sommer in Kaledonien stattfinden soll: Gerade fahrende Spielleute könnten doch ein Interesse daran haben, alte Mythen und Legenden wie Feen und nordische Asen leibhaftig zu Gesicht zu bekommen.

Am Nachmittag wird die Weiterreise für eine Weile unterbrochen, als sich eines der Wagenräder löst, was aber außer dem Zeitverlust keine sonderlichen nachteiligen Auswirkungen hat. Verletzt wird niemand, und die Igniculi, vor allem Knut, der kräftige Baum, helfen bei der Reparatur. Ansonsten vergeht der Rest des Tages ereignislos; nur nachts schlagen die einmal die Hunde an, sind dann aber auch bald wieder ruhig.

Cedric und Esmeralda – so heißt die junge Dame – haben weiterhin durchaus Augen füreinander, aber auch mit Evelyn Streona freundet das Mädchen sich an, als die beiden am nächsten Tag eine Weile gemeinsam auf dem Kutschbock des hinteren Wagens fahren. Dabei erzählt Esmeralda, dass die Sippe die Winter meistens im Süden verbringe, im Frühling dann wieder losziehe und über Wales nach Norden reise, um sich im Herbst dann langsam wieder auf den Rückweg zu machen. Außerdem denkt die junge Frau, ihr Vater wolle sie diesen Winter wohl verheiraten – wen er dabei allerdings im Sinn habe, oder ob er sich überhaupt schon auf jemanden festgelegt habe, das vermöge sie aber gar nicht zu sagen. Am liebsten würde sie ja jemanden heiraten, in den sie sich auch verliebt habe, fügt sie mit einem verschämten Seitenblick auf Cedric hinzu.

In einer ruhigen Minute nimmt Evelyn daraufhin den Barden beiseite und fragt ihn, wie ernst es ihm mit dem Mädchen sei. Cedric ist völlig konsterniert – er hat doch nur ein bisschen geflirtet! Das Mädchen ist viel zu jung, und überhaupt ist sie nicht die Richtige. Daraufhin erklärt Evelyn, Esmeralda habe sich aber aufgrund seiner Flirterei in ihn verliebt und hege nun die ernsthafte Hoffnung, dass er sie vor der ungeliebten Heirat im Winter retten werde. Von besagter anvisierter Heirat wusste der Barde ja bislang noch gar nichts, aber auch wenn er sich nicht in das Mädchen verliebt hat, wehtun will er Esmeralda nicht, und so erklärt er sich einverstanden, in einer ruhigen Minute mit ihr zu sprechen und ihr die Sachlage klarzumachen.

Während des Gespräches zwischen Cedric und Evelyn ist auch Knut anwesend, der dieses ganze Menschending von Heiraten und Liebe und dem allen als Baum nicht so recht verstehen kann. Heiraten, ja, das hat er inzwischen gelernt: Das tun Menschen, wenn sie mächtig oder wichtig sind und damit ein Reich oder so etwas sichern wollen; so wie Lord Herne zum Beispiel die Hüterin heiraten will. Das Wort ‘Liebe’ – oder besser, welche Gefühle sich dahinter verbergen – war ihm bisher nicht recht geläufig, also versucht Cedric ihm das Konzept ein wenig näher zu bringen. Ob und inwieweit das dem Barden allerdings gelungen ist, trotz seiner sehr bildhaften Erklärungsversuche, das bleibt noch abzuwarten.

In Warwick angekommen, nutzt Evelyn ihren Einfluss als Ex-Schwiegertochter des Alderman, um den Schaustellern die Möglichkeit zu verschaffen, zumindest für zwei Tage, bis zum nächsten Wochenmarkt, direkt in der Stadt selbst auf dem Marktplatz spielen zu dürfen, statt vor den Mauern bleiben zu müssen. Die Nacht jedoch verbringen die fahrenden Leute tatsächlich draußen, und wieder schlagen die Hunde an, wie auch schon in der Nacht zuvor. Es geschieht allerdings nichts weiter.

Wie versprochen, spricht Cedric auch noch mit Esmeralda. Dank seines Charmes und seiner Wortgewandtheit gelingt es dem Barden immerhin wenigstens, dass der harte Schlag bei der jungen Frau ein wenig gedämpft ankommt: Er versucht ihr zu vermitteln, dass er sie zwar mag, dass er aber viel zu alt für sie ist, und nicht “die Richtige”, und das junge Mädchen sieht sogar ein, dass sie sich ein wenig in eine Träumerei verrannt hat und Cedric ebensowenig “der Richtige” für sie ist. Dennoch lässt das Gespräch beide natürlich trotzdem recht bedrückt zurück, und Esmeralda verabschiedet sich sehr schnell, will sie Cedric doch ihre Tränen nicht sehen lassen. Und auch Cedric zieht sich mit seiner Laute irgendwohin zurück, um sich mit seiner Musik etwas abzulenken. Nicht einmal nach weiblicher Gesellschaft ist dem sonst so lebenslustigen Barden fürs erste nach diesem Gespräch.

Während Pater Geoffrey sich mit dem örtlichen Priester unterhält, trifft Evelyn in der Stadt alte Bekannte und hört verschiedenste Gerüchte: unter anderem, dass die Hebamme einen neuen Liebhaber habe, wen wundert’s… und dass im Wald eine unheimliche Gestalt gesehen worden sei – ein Mann, der aber aussah wie ein Baum, also eine Art hölzerne Haut gehabt habe. Knut jedoch kann das nicht gewesen sein: Erstens hat er sich während der Nacht nicht vom Lager entfernt, und zweitens sieht er in Menschengestalt aus wie jeder andere Mensch auch, und als Baum hat er das Aussehen eines ganz gewöhnlichen Baumes. Fragt sich also, wer oder was diese seltsame Gestalt gewesen sein mag, und ob sie auch den Igniculi über den Weg laufen wird…

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Igniculus-in-Arden, 17. Juni 2014

Aufgrund von zwei kurzfristigen Spielerausfällen und dem durchaus vorhandenen Interesse an der WM-Partie im Nebenzimmer war der letzte Spielabend eine eher ruhige “Füll-Sitzung”.

Zuhause im Süden halten die Igniculi jedenfalls eine Bundsitzung ab (ic wird dabei den nicht mitgereisten Magiern natürlich zuerst Bericht erstattet, was wir uns ooc aber geschenkt haben, weil alle Spieler ja bescheid wissen. Gelegenheit für launige Sprüche in Sachen Morgana Constantia wird es schon noch genug geben).

Barden werden also gebraucht, um die Kunde von dem Turnier zu verbreiten. Die findet man natürlich unterwegs am Umherreisen, aber zum Beispiel auch und gerade in großen Städten und an Königshöfen, ist der allgemeine Konsens. Etwa 9 Monate sind noch Zeit bis zu dem Turnier, also kann man noch ein wenig herumreisen und Mund-zu-Mund-Propaganda über das Ereignis verbreiten.
Wohin soll die Reise gehen? Zunächst nach London, das sich als Hauptstadt einfach anbietet, und auf dem Weg dorthin bereits so viel wie möglich Werbung machen. Außerhalb Englands ist die Frage, wo genau man werben möchte. Im streng christlichen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation wohl eher nicht – dort ist die Kirche viel zu stark vertreten und das Risiko, dass eben neben dem oder den Barden auch gleich einige fanatische oder militante Kreuzesvertreter anreisen würden, wenn sie von dem Turnier der “Götter” erfahren, viel zu hoch.
Statt dessen lieber die Nordlande: Dänenkönig Sven Gabelbart hat zwar vor Jahren mit seinem Vater, dem damaligen König Harald Blauzahn, das Christentum angenommen, doch werden sein Reich und dessen Bewohner hoffentlich den alten Wegen noch genug verbunden sein, um der Idee von dem Turnier aufgeschlossen gegenüberzustehen.

Doch wer wird die Fahrt antreten? Cedric of Aymerstone ist natürlich als Mitreisender gesetzt, weil er als Barde bereits über entsprechende Kontakte verfügt bzw. sich diese vermutlich schnell auftun kann. Evelyn Streona ist adelig und wortgewandt und deswegen ebenfalls die logische Wahl. Da die Gruppe von London aus in die Nordlande reisen will, sollte wenigstens einer dabei sein, der Norse spricht, und da Principa Gudrid zuhause bleiben wird, ist Knut der Baum der einzige weitere Norse-Muttersprachler im Bund. Falls jetzt noch Father Geoffrey und Ethelred die Kräuterfrau anschließen sollten, dann hätten wir zum ersten Mal seit dem Bestehen von Igniculus-in-Arden eine reine Companion-Reisegruppe ohne jeden Magier. Und dass Ethelred mitreist, würde sich eigentlich anbieten, witzeln die Igniculi: Denn immerhin sitzt derzeit ein König namens Æthelred auf dem englischen Thron, und wer weiß, ob sich nicht in London für die schwatzhafte Kräuterfrau eine Gelegenheit eröffnen würde, ihren königlichen Fast-Namensvetter zu Gesicht zu bekommen. Aber da diese beiden Spieler nicht anwesend waren, wird diese Entscheidung abschließend erst in der nächsten Session getroffen werden.

Da Cedric in der Herbst-Season mit auf die Reise gehen wird und Gudrid zuhause bleibt, handeln wir das Herbst-Lernen der Magier (jedenfalls derjenigen, deren Spieler anwesend waren) bereits jetzt ab. So nutzt die Merinita das im Bund vorhandene Terram-Buch, um es fertig zu studieren und ihre Fähigkeiten in Terram-Magie auf diesem Wege weiter zu erhöhen. Damit hat sie das Buch jetzt ausgelernt: Es gibt nichts mehr darin, das ihr in Sachen Terram noch weiterhelfen könnte. Rosa Nocturna hingegen studiert das Mentem-Buch mit dem Ziel, irgendwann einen bestimmten Spruch zu erlernen, der sie die unterschiedlichsten Sprachen verstehen und sprechen lassen würde. Oder war das Constantia, die gerne diesen Sprachen-Zauber lernen wollte und sich deswegen damit beschäftigt hat, und Rosa Nocturna studierte etwas anderes?
Außerdem wird Crispinus Comis dazu abgestellt, im Herbst das Ignem-Vis aus dem Köhlermeiler einsammeln zu gehen und ansonsten den magischen Handschuh des Terr-oristen weiter zu erforschen.

Angesichts der Ablenkung durch den Fußball und den Urlaub zweier Mitspieler wurde übrigens eine Sommerpause beschlossen: Ende Juli geht es dann weiter.

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Igniculus-in-Arden, 27. Mai 2014

Im Gespräch mit Königin Mab einigt man sich darauf, dass Barden wichtig sein werden, um das Turnier überregional bekannt zu machen. Die Igniculi werden also für die Barden sorgen, während ihre Majestät außerhalb des Dorfes den Turnierplatz vorbereiten lassen will. Es gefällt den Magiern zwar nicht, die zu recht gefürchtete Mab den Umgang mit den Einheimischen erledigen zu lassen, da diese schon unter normalen Umständen mit sehr harter Hand regiert und die Menschen die Feen am liebsten los wären. Für eine so wichtige Angelegenheit wie das Turnier wird die Winterkönigin höchstwahrscheinlich eher noch härter vorgehen, aber das können die Gefährten dummerweise nicht wirklich ändern. Gudrid spricht das Thema vorsichtig an, kann sich aber nicht sicher sein, ob sie damit nicht alles noch mehr verschlimmert, oder ob Königin Mab sich von ihren Argumenten für eine moderate Vorgehensweise vielleicht doch hat überzeugen lassen.

Constantia spricht noch einmal mit der Fee, die sich ihr bereits schon einmal als Zofe angeboten hat, und bekommt nun doch ein wenig mehr über Sebastians Abneigung ihr – oder besser Morgana – gegenüber heraus. Und zwar trug der Feenritter, das war den Igniculi bereits aufgefallen, an einer Hand einen schwarzen Handschuh, den er auch in Mabs Thronsaal nicht ablegte. Nun erzählt die junge Winterfee, Morgana (wobei sie Constantia direkt anspricht, weil sie diese ja für die berüchtigte Maga hält) habe Sebastian einst die Hand bis auf die Knochen verbrannt oder verätzt oder etwas in der Art, weswegen er schreckliche Schmerzen leide und immer jenen Handschuh trüge. Anfangs habe er Morgana auch durchaus gemocht, sie ihn aber nicht, ehe seine Zuneigung wegen dieses Vorfalls in Hass umschlug. Die Igniculi reimen sich das so zusammen, dass Sebastian sich wohl vermutlich in Morgana verliebt hatte und sie – vielleicht sogar durchaus harmlos – zu berühren versuchte, woraufhin sie ihn auf diese grausame Art bestrafte.

Constantia macht sich auf die Suche nach Sebastian, um mit ihm zu reden und den Versuch einer Erklärung zu unternehmen: Dass sie nicht Morgana sei und ihm nichts Böses wolle. Doch als sie den Feenritter im Burghof findet, wirkt dieser derart wütend und angespannt, ganz ohne sie überhaupt bereits zu Gesicht bekommen zu haben, dass die Flambeau den Kontaktversuch doch lieber unterlässt. Stattdessen sucht sie die junge Fee nochmals auf und bietet ihr an, tatsächlich ihre Zofe zu werden, auch außerhalb von Mabs Reich, falls sie dies wolle. Allerdings, erklärt Constantia, würden sie weit in den Süden reisen, noch deutlich weiter als die Grenze zu Kaledonien. Aber auch dies scheint die Fee nicht zu stören, sondern sie nimmt begeistert an.

Da alles Wichtige inzwischen besprochen ist, machen die Igniculi sich kurze Zeit später wieder auf den Heimweg, bis zu den Grenzen ihres Reiches begleitet von Königin Mab höchstselbst. Am Burgtor treffen sie nochmals auf Sebastian, der Constantia offen droht. “Irgendwann wirst du nicht mehr unter Mabs Schutz stehen. Irgendwann wird sie deiner überdrüssig, und dann… dann werde ich da sein!” Seine Verbitterung ist derart offensichtlich, dass die Maga nun doch versucht, ihm zu erklären, dass sie nicht Morgana sei. Doch das will der Feenritter gar nicht hören, sondern wendet sich mit einem wütenden “Das ist doch nur wieder eines deiner Spielchen!” ab und stapft davon.

Nachdem die Gruppe das Feenreich verlassen hat, macht sie in dem Dorf, wo nächstes Jahr das Turnier stattfinden soll, gar nicht mehr groß Halt, sondern reist gleich in Richtung Heimat weiter. Sehr wohl Station jedoch machen die Igniculi in dem Grenzbund Porta Caledonia, wo sich seit ihrem Zwischenhalt auf der Hinreise nicht sonderlich viel verändert hat. Die meisten Magier sind noch immer im Kampf gegen die Diedne unterwegs, und der einzige Verbliebene ist noch immer der alte Ex Misc namens Duncan. Dieser ist auch noch immer genauso misstrauisch den Igniculi gegenüber wie zuvor und lädt sie nicht in die Bundaura ein, was vermutlich auch daran liegt, dass Constantia innerhalb der Bundmauern noch immer von dem kleinen blauen Ball aus Perdo-Ignem verfolgt wird.

Dennoch wiederholt Principa Gudrid das Angebot zum Austausch von Schriftrollen und Büchern, was Duncan für den Rest seines Bundes unter Vorbehalt gerne annimmt (er kann eben selbst diese Entscheidung nicht treffen) und erklärt, sobald sein eigener Princeps zurückkehre, werde er ihn darüber informieren und dieser dann einen Boten nach Igniculus-in-Arden schicken.
Außerdem untersuchen die Igniculi, soweit ihnen das mit ihren hier begrenzten Mitteln möglich ist, nochmals das Relief von Morgana und Merlin, finden aber nichts weiter darüber heraus.

Anders steht es mit der Bibliothek, in der beim letzten Besuch der Torbogen so heiß zu glühen begann, als Constantia sich ihm näherte. Dieses Mal geht Gudrid sich mit Duncans Erlaubnis die Bibliothek alleine ansehen, so dass sie den Raum tatsächlich unbehelligt betreten kann. Die Bücherregale enthalten nichts Besonderes, auch sind in den Wänden keine Geheimtüren oder Ähnliches zu finden, aber das Fußbodenparkett ergibt ein sehr seltsames Muster, das der Merinita auffällt. Erkennen kann die Halb-Huldra darin allerdings nichts, also zieht sie den Imaginem-Spezialisten Semper Secundus zu Rate. Und dieser wiederum kann das Muster in der Kürze der Zeit zwar auch nicht entziffern, aber er erkennt immerhin, dass es sich um ein magisches Muster handelt und weiß, dass er es analysieren könnte, wenn er eine Season mit dessen Studium verbringen würde.
Diese Zeit ist jetzt zwar nicht, aber Secundus’ Neugier ist geweckt, und er nimmt sich diesen Plan für spätere Umsetzung vor.

Ansonsten hinterlassen die Igniculi beste Grüße an die übrigen Magier von Porta Caledonia und vereinbaren baldige Kontaktaufnahme, dann machen sie sich auf die Weiterreise. Diese verläuft friedlich und ereignislos, und so langt die Gruppe gegen Ende des Sommers wieder zuhause an.

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Igniculus-in-Arden, 13. Mai 2014

Gray führt die Gruppe ins Feenreich, auf einer kürzeren Strecke, als der Weg eigentlich wäre. Dass sie Mabs Domäne betreten haben, bemerken die Igniculi vor allem daran, dass es irgendwann deutlich kälter wird und zu schneien beginnt.

Mabs Schloss ist eine mittelalterliche Festung aus grauem Stein, trutzig und doch irgendwie feenhaft elegant. Dank Grays Führerschaft lassen die Wachen am Tor die Gruppe anstandslos ein, aber nicht ohne Constantia mehr als seltsame Blicke zuzuwerfen. Und überhaupt erregt die Flambeau Aufmerksamkeit, wohin sie auch geht.

Königin Mabs Thronsaal ist voll von Feen aller Art, vor allem den menschenähnlichen Túatha Dé Danann; andere, weniger menschlich aussehende Feen nehmen eher die Rolle von Dienern ein. Auch hier blicken alle mehr oder weniger auffällig in Richtung Constantia, und ein Fae insbesondere, ein hochgewachsener Danann, starrt die Flambeau geradezu hasserfüllt an. Die Herrscherin des Winters hingegen begrüßt die Igniculi höflich, vor allem die vermeintliche Morgana. „Es ist lange her, dass du hier warst, Kind.“

Auf dem Weg durch die Gänge zum Thronsaal hatte Guri ihre Sodales noch einmal leise darauf hingewiesen, sich hier in Mabs Reich auf gar keinen Fall zu bedanken, da sie die Vermutung hegt, dass die Winterfeen diese spezielle Gepflogenheit nicht so locker nehmen wie Hernes Jagd. Und in der ewigen Schuld von Königin Mab und ihren Leuten stehen? Äh, nein. Was dann auch der Grund ist, warum der gesamte Aufenhalt mit einem Minenfeld von sehr sorgfältig abgewogenen Höflichkeiten wie “Wir wissen die Gastfreundschaft zu schätzen”, “Das ist sehr freundlich”, “Das wird hilfreich sein” etc. gepflastert ist.

Außerdem hatte die Merinita noch leise mit Constantia gesprochen und ihr geraten, die Scharade vor der Königin nicht aufrechtzuerhalten. Denn wer weiß, ob Mab nicht doch ganz genau merken würde, dass sie nicht die berühmt-berüchtigte Maga vor sich hat und in diesem Fall über eine bewusste Täuschung nicht sehr amüsiert ein dürfte.
Entsprechend offen reagiert Constantia jetzt auf die Begrüßung. Da müsse ein Irrtum vorliegen, sie sei Constantia ex Flambeau von Igniculus-in-Arden. Dummerweise ist Mabs Reaktion nicht die, die Constantia erwartet oder sich erhofft hätte. Die Winterkönigin nickt nämlich nur gönnerhaft. “Du bist also jetzt Constantia. Ich verstehe. Nun, ganz wie du wünschst, Kind.”

Ehe man auf den eigentlichen Grund für den Besuch zu sprechen kommt, bietet Mab den Sodales an, sich erst einmal frisch zu machen. Gray führt die Gruppe also unter weiteren Höflichkeiten zu einer Zimmerflucht, wo die Magier aus dem mitgebrachten Kunsthandwerk einen hübschen Präsentkorb zusammenstellen. Denn Mab wird garantiert wissen, dass Titania von den Igniculi ein Lied erhalten hat, da können sie ihr gegenüber nicht mit leeren Händen dastehen. Nicht als Geschenk natürlich – da wären die Feen ja nun wieder den Menschen verpflichtet, was gar nicht geht – aber als kleine Anerkennung für die erwiesene Gastfreundschaft.

Während die Gruppe sich noch in ihren Räumen befindet, erhält Constantia Besuch von einer Fae. Die junge Frau bietet sich “der Herrin Morgana” als Kammerzofe an und warnt sie vor Lord Sebastian, dem Danann mit den zornigen Augen. Sebastian habe nicht vergessen, was Morgana ihm angetan habe, und die Herrin solle sich vor ihm hüten. Nicht hier in der Burg, da werde er nichts wagen, da sie hier unter Mabs Gastrecht stünde, aber draußen im Freien bestünde dieser Schutz nicht.

Als Constantia jedoch fragt, was “sie” dem Lord denn angetan haben solle, antwortet die Dienerin nicht. Es stünde ihr nicht zu, darüber zu sprechen, wenn die Herrin Morgana es nicht mehr wisse. Dann sei es wohl gut, wie es sei. Mit diesen Worten zieht sie sich höflich zurück, nicht ohne noch einmal an ihr Angebot erinnert zu haben. Und die Igniculi wiederum können nur spekulieren, was zwischen Sebastian und Morgana vorgefallen sein muss. Verschmähte Liebe? Eine Liebelei, die in Hass umschlug? Irgendetwas in der Art können sich alle ganz gut vorstellen, aber genau wissen können sie es natürlich nicht.

Die eigentliche Audienz bei Königin Mab verläuft dann recht ruhig. Die meisten Höflinge haben den Thronsaal verlassen, und man bespricht das kommende Turnier. Gudrid erklärt in groben Zügen, was die Igniculi sich bereits ausgedacht haben, die Anzahl und Art der Kämpfe zum Beispiel, während Mab den Ort beschreibt, den sie sich für das Turnier vorgestellt hat. Aber Näheres wird dann auf später verschoben.

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Igniculus-in-Arden, 29. April 2014

Nach der Erkundung des Turms teilen die Igniculi sich zunächst auf. Wolfram folgt in Tiergestalt den Spuren, die in die Heide hinausführen, bis er nach einer oder zwei Stunden auf die Reste eines Lagerfeuer stößt. Dort ist der eine Mensch, der sich am Turm mit dem Dörfler getroffen hat, zu einer Handvoll dort wartender Personen gestoßen, woraufhin diese weiterzogen. An dem Lagerplatz findet Wolfram eine Umhangfibel, deren Machart eindeutig auf Nordmänner hindeutet.

Indessen warten die übrigen Sodales im Dorf und beschließen, solange das Haus zu bewachen, zu dem die Spuren vom Turm hinführen. Weil sie fürchtet, dass die hitzköpfige Constantia etwas Unbedachtes tun könnte, schickt Principa Gudrid lieber Semper Secundus los, der ja zusätzlich zu seiner Unsichtbarkeit auch diesen sehr nützlichen Zauber beherrscht, mit dem er bei Berühren einer Wand durch diese hindurch in den Raum dahinter sehen kann.

Der Tremere nähert sich also dem Haus, wirkt dann den Unsichtbarkeitszauber auf sich – und patzt dabei ziemlich spektakulär (3 Nullen nacheinander). Dies hat zur Folge, dass er zwar unsichtbar wird, aber nun jeder seiner Schritte donnernd widerhallt wie der eines Riesen. Daran, unbemerkt an das Haus heranzukommen, ist also nicht mehr zu denken. Statt dessen, und um nicht noch mehr Lärm zu machen, weil auch schon neugierige Dörfler aus ihren Hütten kommen und schauen, was da los ist, bleibt der Magus stocksteif stehen und will abwarten, bis die Lage sich wieder beruhigt hat.

Dummerweise ist aus einem der Häuser auch eine Katze gekommen, und Katzen sind ja dafür bekannt, dass sie Unsichtbarkeit und Verzauberungen aller Art durchschauen können. Das Tier nähert sich also dem Unsichtbaren und streicht ihm um die Beine, worauf die Besitzerin der Katze, eine ältere Frau, mit erhobenem Besen auf die Stelle zukommt, wo der Tremere sich befindet. Diesem bleibt nichts anderes übrig, als schleunigst den Rückzug anzutreten, egal wie laut das sein mag. Der einzige Vorteil ist, dass die alte Dörflerin etwas von “elendem Feenpack” schimpft und Semper Secundus’ Tarnung somit fürs Erste gewahrt bleibt.

Wolfram kehrt zurück und informiert die anderen über seinen Fund. Bewaffnet mit dem Wissen, dass der Dörfler sich mit Nordmännern getroffen hat, geht Guri in die Offensive und klopft bei dem Mann, um ihn zu befragen. Aber als sie ihn direkt darauf anspricht, erkennt sie zwar, dass er lügt, als er sagt, dass er keine Ahnung hat, wovon die Principa spricht, doch Näheres kann sie trotzdem nicht aus ihm herausbekommen. Immerhin bemerkt die Huldra in seiner Hütte eine von den Fackeln, die im Turm so unnatürlich blau geleuchtet haben, ehe er sie erbost hochkant hinauswirft.

Nun beschließen die Sodales, ehe sie sich wegen des Turniers mit Maeve bzw. Königin Mab treffen, zunächst noch die mundanen Fronten zu klären und den Nordmännern zu folgen, um herauszufinden, was die hier wollen und warum sie sich mit dem Dörfler getroffen haben. Nicht, dass es sich bei denen am Ende um Leute von Askeladd handelt!

Doch soweit kommt es nicht. Vom Lagerfeuer aus verfolgen die Sodales die bereits ziemlich verblasste Fährte mit Hilfe von Gudrids Formelspruch “Tracks of the Faerie Glow”, der Spuren zum Leuchten bringt, und dabei laufen sie einem in graue Kleidung gewandeten Mann in die Arme. Glücklicherweise verhält der Mann – der sich bei näherem Hinsehen sehr schnell als Fae herausstellt – sich nicht feindlich, sondern ist zum Reden bereit.

Aber auch er identifiziert Constantia umgehend als Morgana – und er scheint sie, also Morgana, näher zu kennen. Denn er spricht davon, dass sie ganz schön lang weg gewesen sei, und dass sie ja ganz schöne Nerven habe, wieder aufzutauchen, ohne umgehend Königin Mab ihre Aufwartung zu machen. Außerdem legen sein Ton und einige Andeutungen irgendwie nahe, dass zwischen ihm und Morgana eine wie auch immer geartete Beziehung herrschen muss. Ehemalige Liebhaber? Ein abgewiesener Werber – oder umgekehrt?

Jedenfalls erklärt der Fae – man könne ihn Gray rufen, erklärt er, nachdem er seinen Namen nicht hatte preisgeben wollen und Guri fragte, wie sie ihn denn sonst nennen sollten, denn “hey, Ihr in Grau” sei so unhöflich – sich bereit, die Gruppe zu Königin Mab zu führen. Unterwegs spricht er von dem komischen Ereignis, das demnächst hier stattfinden solle und das er zwar nicht verstehe, aber bitte. Davon überrascht, dass die Sodales diejenigen sind, die dieses Turnier ausrichten sollen, zeigt er sich nicht. Denn kein Wunder, Morgana habe sich ja schon immer gern mit solch seltsamen Unterfangen beschäftigt. Und für’s Erste lässt Constantia ihn in dem Glauben, er habe die berühmt-berüchtigte Maga vor sich.

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Igniculus-in-Arden, 18. März 2014

In der feuchten Erde vor dem Eingang des Turms – wobei “Turm” eigentlich der falsche Ausdruck ist, stellt die Gruppe jetzt fest, denn das Bauwerk ist nur einstöckig – findet sich ein kreisrunder Abdruck im Erdboden, der den Sodales erst Rätsel aufgibt, aber von einem der Gefährten sehr schnell dahingehend interpretiert wird, dass hier vielleicht ein Schild gelegen haben könnte. Also dass Bewaffnete irgendwelcher Art hier gewesen sein müssen, seit es das letzte Mal geregnet hat und die Erde aufgeweicht ist. Was in den caledonischen Highlands im Frühjahr zugegebenermaßen relativ häufig der Fall und somit nicht sooo übermäßig aussagekräftig ist.

Andererseits – vielleicht sind die besagten Bewaffneten sogar noch anwesend? Sehr vorsichtig betreten die Magi also das Gebäude. Vom Eingang aus geht es durch einen relativ kurzen Gang in den zentralen, achteckigen Innenraum, der, wie ja auch schon von außen zu sehen war, von einer großen Kuppel überdacht ist. Dieses Kuppeldach besteht aus acht irisförmigen Segmenten, die offensichtlich dafür gedacht sind geöffnet werden zu können.

In dem Moment, als Constantia den Raum betritt, fangen die Fackeln in den Wandhaltern an zu brennen, und zwar in einem unirdischen, blauen Feuer. Nur eine Fackel ist aus dem Wandhalter auf den Boden gefallen; diese hat sich nicht mit aktiviert. Sie lässt sich ganz normal anzünden und wieder verlöschen, wie jede andere Fackel auch, aber als sie wieder in ihre Halterung gesteckt wird, beginnt auch sie, so blau zu leuchten. Und dieses blaue Feuer ist auf normalem Wege nicht zu löschen. Nähere Untersuchungen der Fackeln ergeben, dass es sich bei dem blauen Feuer auch um Ignem handelt, aber um Kälte, also gewissermaßen die Abwesenheit von Ignem, oder umgekehrtes Ignem, oder wie auch immer man es nennen möchte.

Es stellt sich heraus, dass um die zentrale Halle herum ein Ring mit sieben trapezförmigen Zimmern liegt. Die achte Kante des Oktagons ist unterteilt in den Weg vom Eingang und einen kleinen Raum, vielleicht für Wachen oder etwas in der Art. In jedem der Räume befindet sich auch eine Seilwinde, mit der man ein Segment der Dachkuppel öffnen kann.

Aber hier lebt schon seit langer Zeit niemand mehr, so sieht es jedenfalls aus. Die Zimmer – eines davon ein hochherrschaftliches Wohngemach, die anderen eher praktischen Zwecken gewidmet, unter anderem auch zwei Räume mit mehreren Pritschen, wie für Bedienstete oder Wachen – sind völlig verstaubt, die Seile der Dachwinden alt und am Verrotten.

Knut macht sich an einer der Seilwinden zu schaffen, um das Dach zu öffnen, aber das Seil reißt, als er das Dachsegment etwa zur Hälfte gehoben hat, und der magische Baum kann sich vor dem herumpeitschenden Seil gerade noch rechtzeitig aus dem Raum retten.

Während die Sodales noch das Gebäude untersuchen, ertönen aus einem der hinteren Räume plötzlich schlurfende Schritte. Zwei animierte Skelette in rostiger und verfallener Rüstung und Wappenröcken – und mit exakt solchen Schilden, wie deren Abdruck in der feuchten Erde draußen vor dem “Turm” zu sehen gewesen war – kommen aus einer der beiden Zimmer mit den Pritschen und stapfen zielsicher auf Constantia zu. Es kommt zu einem kurzen Kampf bzw. zu Einfrier- und Einwurzelungsaktionen, um die beiden Gestalten daran zu hindern, die Maga zu erreichen, während Gudrid ihr Zweites Gesicht öffnet.

Auf der Geisterebene sind die beiden Skelette in unversehrte Rüstungen und Wappenröcke gekleidete Ritter. Einem davon gelingt es tatsächlich, Constantia zu erreichen – und er geht mit einem unterwürfigen “Herrin”, das nur Guri mit ihrem geöffnetem dritten Auge verstehen kann und sie beinahe zu einem reflexhaften “Hüterin!” veranlasst, während es für alle anderen lediglich wie Zombiestöhnen klingt, vor der Flambeau auf die Knie.

Als die Merinita den anderen klar gemacht hat, dass die Skelette für den Moment nichts Böses zu wollen scheinen, befragen die Sodales die geisterhaften Wächter. Sehr schnell wird klar, dass die Ritter Constantia tatsächlich für Morgana selbst halten. Die beiden Untoten wundern sich zwar, dass diese sie nicht zu verstehen scheint, sondern dass Gudrid alles von den Rittern Gesagte wiederholen muss, aber da sie ihrer “Herrin” bedingungslos ergeben sind, stellen sie deren seltsames Verhalten nicht weiter in Frage. Sich dessen bewusst zu sein, dass sie tot sind, scheinen sie jedenfalls nicht.

Sie seien von Morgana beauftragt worden, Wache zu halten, natürlich, das müsse die Herrin doch wissen. Und dann habe die Lady sie zur Ruhe geschickt, bis sie wiederkäme, und jetzt sei sie wieder zurück, also seien sie selbstverständlich wieder aufgewacht. Sie beide als erste, aber die anderen würden bestimmt auch bald erwachen.

Aaah ja.

Einen kurzen Versuch zu erklären, dass Constantia nicht Morgana sei, nehmen die Skelette den Sodales nicht ab, und diese dringen nicht weiter in sie, weil sie sich nicht sicher sind, ob deren Gehorsam dann nicht vielleicht in Feindseligkeit umschlagen könnte. Stattdessen befiehlt die Flambeau den Wächtern, sie sollen das Dach öffnen und sich dann wieder zur Ruhe legen, bis sie sie wieder rufen werde, was die beiden Untoten dann auch gehorsam tun.

Und die Sodales fangen natürlich sofort an zu spekulieren. Dass Constantia ja wohl offensichtlich eine direkte Nachfahrin von Morgana-le-Fay sein muss. War die berühmte Maga eigentlich eine Flambeau? Und in Porta Caledonia hatten die Sodales ja dieses irgendwie magische Relief von Merlin und Morgana gefunden, über dessen Magie selbst die dortigen Magier sich nicht genau im Klaren gewesen waren, das aber angeblich schon dort gewesen sei, als die Sodales von Porta Caledonia dieses Gebäude für ihren Bund übernahmen. Und dort war Constantia ja auch von diesen seltsamen blauen Punkten in Wand und Boden verfolgt worden. Dort allerdings schienen die in der Bibliothek zum Leben erwachten Statuen deutlich feindlich eingestellt, so schnell und wild, wie sie auf Constantia zustürmten, ganz anders als die gehorsamen Wächterskelette hier. Wurden die Gebäude, in denen sich heute der Bund Porta Caledonia befindet, also vielleicht als Gegenpol zu Morganas eigenem Sitz hier gegründet? An der Grenze zu den Highlands, um zu verhindern, dass die berüchtigte Maga diese Grenze übertrat, oder zumindest eine Warnung abzugeben, falls sie es tat? Welche Verbindung hatte Morgana zu Merlin, dem ersten Diedne? Fragen über Fragen, auf die die Sodales zunächst keine Antworten finden, sondern nur wild spekulieren können.

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Igniculus-in-Arden, 04. März 2014

Nach längerer Weiterreise kommen die Sodales schließlich im von Maeve benannten Ort an, einem kleinen Dorf namens Braemar (ja, die Igniculi erfinden anscheinend wirklich die Highland Games).
Der Weiler liegt idyllisch in den Highlands in der Nähe eines Flusses. Auf einem nahegelegenen Hügel befindet sich ein Gebäude, das auf den ersten Blick wie eine Turmruine aussieht.

Auf einer Wiese in der Nähe hütet ein Junge eine kleine Herde Schafe. Ihn befragen die Reisenden zuerst. Der Junge erzählt, dass er mit seinem Großvater im Dorf wohnt. Die kleine Familie lebt von der Schafzucht und vom Käse, den der Großvater herstellt. (Diesen Aufhänger nutzt Constantia sofort, um, von dem Jungen gefragt, was die Gruppe denn hier eigentlich tue, mit ‘Handel treiben’ zu reagieren. Außerdem weiß der junge Schäfer zu berichten, dass es in der Turmruine spuke.

Diese Ruine lassen die Magi jedoch zuerst Ruine sein und begeben sich hinunter ins Dorf. Dort gibt es einige Wohnhäuser und ein etwas größeres Gebäude, das sich als Taverne herausstellt. Constantia mit ihrem “Gentle Gift” geht zuerst hinein und verwickelt den Wirt in ein erstes Gespräch, fragt nach Unterkünften und Essen… und sehr unverblümt nach Feen.

Der Tavernenwirt ist nicht sehr erbaut, als kurz darauf die für ihn ziemlich unheimlich wirkenden Magier hereinkommen, beantwortet dann aber doch ihre Fragen zum Ort und seinen Bewohnern. Nur über Feen will er, bis auf die Tatsache, dass man denen besser aus dem Weg gehen sollte, nur ungern reden, verweist die Gruppe zu diesem Zweck lieber an den Dorfältesten, der sich besser mit dem “Kleinen Volk” auskenne.

Der besagte Dorfälteste wird von den Gefährten in die Taverne auf einen Umtrunk eingeladen und gibt dann relativ bereitwillig Auskunft. Dummerweise ist das, was er zu sagen hat, so gar nicht das, was die Igniculi gerne hören möchten: Er selbst und alle Dorfbewohner sind auf die Feen so überhaupt nicht gut zu sprechen. Denn hier ist Winter-Gebiet, das Reich von Königin Mab, und die ist ja nun alles andere als freundlich. Unter Mabs Herrschaft gibt es hier oben lange, harte und entbehrungsreiche Winter, heftigste Stürme und jedes Jahr etliche Opfer. Nein, auf die Feen könnte man hier liebend gerne verzichten.

Die Abneigung geht sogar so weit, dass der alte Mann auf die Frage, ob denn der Christenglaube bereits bis hier oben vorgedrungen sei, erwidert: bisher noch nicht so richtig, aber wenn dieser neue Glaube dafür sorgen könnte, dass man dadurch die Feen loswerde, dann immer her damit!

Au. Und das, wo die Igniculi mit ihrem Turnier doch das genaue Gegenteil erreichen wollen.

Trotz der Abneigung des Dorfältesten für die Feen erkundigt Gudrid sich noch nach Wegen in Mabs Reich – falls man denn so verrückt sein sollte, dieses aufsuchen zu wollen. Ein Stück hinter dem Turm auf dem Hügel liege ein Eingang, lautet die Antwort.

Überhaupt der Turm. Dort sollen die Sodales auf gar keinen Fall hingehen, hatten schon der Schäferjunge und der Wirt gewarnt und wiederholt jetzt der Dorfälteste nochmals. Dort spuke es!

Klar, dass die Magi sich den besagten Turm natürlich doch ansehen. Und so verlassen, wie alle tun, ist das Gemäuer in letzter Zeit nicht gewesen: Spuren deuten davon, dass sich zwei oder drei Leute hier getroffen haben. Eine der Spuren geht – dank Gudrids Formelspruch “Tracks of the Faerie Glow” mehr als leicht zu finden – zurück ins Dorf, wo sie in einem Haus verschwindet, das die Gefährten sich natürlich merken; die andere Spur geht vom Turm aus weiter in die Highlands hinein.

Der Turm selbst ist gar nicht die Ruine, für die er gehalten wird, sondern erstaunlich gut in Schuss. Er verfügt über ein Kuppeldach, das zwar längere Zeit nicht mehr geöffnet geworden zu sein scheint, aber dessen Mechanismus, oder besser die zugehörige irisförmige Öffnung, nach wie vor sehr gut zu sehen ist.

Neugierig betreten die Sodales den Turm.

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Igniculus-in-Arden, 25. Februar 2014

Mit Einbruch des Frühlings brechen die Igniculi (wieder einmal im Team Waldbrandrodung) gen Caledonien auf, um den Turnierort in Augenschein zu nehmen. In Nordengland angekommen, achtet die Gruppe darauf, nicht zu nah an Askeladds Operationsbasis vorbeizukommen; dem muss man jetzt nicht auch noch begegnen.

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Igniculus-in-Arden, 04. Februar 2014

Nach einer entsprechenden Verabschiedung von den gesammelten Südland- und Nordlandfeen kehren die Igniculi nachhause zurück.
Sehr bald folgt eine Bundsitzung, bei der mit viel Hin, Her und Gehirnschmalz ein grober Rahmen für den Wettbewerb ausgekaspert wird. Am Ende (auch des Spielabends, denn viel mehr haben wir nicht gemacht außer die Turnier-Modalitäten zu diskutieren und zu frotzeln, dass Igniculius-in-Arden die Highland Games erfinden wird) steht folgendes:

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