Igniculus-in-Arden

Igniculus-in-Arden, 16. September 2014

Nachdem Semper Secundus’ Spieler die letzten Wochen ja nicht dabei war und wir nicht genau wussten, mit welchem Charakter er auf die Reise mitgekommen war, konnte er beim letzten Mal endlich wieder teilnehmen und entschied sich für seinen Magus. Damit haben wir nun doch nicht die erste nur aus Companions bestehende Gruppe, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Jedenfalls erklärten wir Askeladds bisherige Nicht-Reaktion auf den Tremere damit, dass dieser wie sich wie üblich unsichtbar gemacht hatte, als die Gruppe zu dem Lagerfeuer nachschauen ging, so dass der Nordmann gar nicht mitbekam, dass eine weitere Person anwesend war. Semper Secundus erkannte auch die vom Aschenkerl auf die Hand des Baummannes gezeichneten Runen und konnte den Gegner der Igniculi auf diese Weise identifizieren, sagte aber dem Rest der Gruppe zunächst logischerweise nichts davon, weil er seine Anwesenheit ja nicht verraten wollte.

Jetzt jedoch schleicht Semper Secundus dem Wikinger hinterher, und über seiner Solo-Erkundung vergeht beinahe der ganze Rest des (ohnehin recht kurzen) Spielabends. Aber da der Spieler so lange nicht dabei war, neidet ihm keiner das Spotlight – und es ist ja auch ziemlich amüsant und interessant, was er da so anstellt.

Als die Igniculi sich entfernt haben, geht der Aschenkerl (ungesehen verfolgt von Semper Secundus, der seine ersten Schleichen-Proben mehr oder weniger anstandslos besteht, oder zumindest bemerkt Askeladd nichts) auf die Kate des fremden Magus zu, macht in einiger Entfernung halt und zeichnet drei seiner Runen in den Erdboden, ehe er weitergeht. Einer seiner Leibwächter bleibt aber bei der Zeichnung, um diese zu bewachen. Unser Tremere, der sich die Runen aus der Nähe ansehen will, bemerkt, wie beinahe umgehend das Gras um die Zeichnung herum auszutrocknen beginnt und einen verdorrten Aspekt annimmt. Aha, erkennt Semper Secundus sofort, der plant etwas mit Feuer! Der Nordmann bewegt sich jetzt nicht mehr direkt auf die Hütte zu, sondern leicht schräg an ihr vorbei, ehe er das nächste Dreieck aus denselben Runen auf den Boden zeichnet und auch dort einen Leibwächter zur Bewachung abstellt. Auch hier verdorrt das eigentlich feuchte Herbstgras sofort und macht Anstalten, beim kleinsten Anlass in Flammen auszubrechen.

Semper vermutet schon, dass die Runen nicht nur in sich dreieckig sind, sondern auch insgesamt ein großes Dreieck ergeben sollen. Jetzt jedoch verrät der Tremere sich beim Schleichen, und der nordische Magier wird auf ihn aufmerksam. Glücklicherweise gelingt es Semper Secundus, sich davon zu machen, ohne dass der Aschenkerl ihn erwischt, aber nun ist es ihm natürlich unmöglich, etwas gegen den Nordländer zu unternehmen.

Unsichtbar eilt Semper Secundus zurück zu seinen Gefährten, kommt auch gerade so aus dem betroffenen Gebiet heraus, ehe der Aschenkerl offenbar das dritte Runendreieck beendet hat und alles innerhalb der gedachten Dreieckslinien lichterloh in Flammen aufgeht. Noch immer unsichtbar, zerstört Semper Secundus an einer der Dreiecksspitzen dem dort positionierten Leibwächter die Axt. Aus diesem Grunde kann der Kämpfer nicht gegen die Gestalt vorgehen, die kurze Zeit darauf aus dem Feuer springt: eine Art felloser Nackthund, der ein wenig dämonisch wirkt.

Comments

Timberwere

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.